Geschichte

Die Firma Kost begann am 1. Januar 1929...

...in einer Kohlenhandlung in der Griedeler Straße 45 in Butzbach. Hinzu kamen eine Abteilung für pferdebespannten Fuhrbetrieb und ein Lastzug zum wechselweisen Einsatz für Fuhrbetrieb und Möbeltransport. Der Geschäftsumfang erfuhr bald eine solche Ausweitung, dass die beiden Inhaber 1936 beschlossen, die Firma zu teilen, zumal die räumlichen Voraussetzungen in der Griedeler Straße inzwischen sehr beengt waren. 1938 fand die Firma Heinrich Kost ein geeignetes Geschäftsgebäude in der Wetzlarer Straße 20. Zu Kohlenhandel und Fuhrbetrieb kam als weiterer Betriebszweig die Bahnspedition. Diese wurde später von der Firma Günther in Lauterbach übernommen, da für den Betrieb keine Nachkommen vorhanden waren.

Die Inhaber

Wichtige Abschnitte der Firmengeschichte

Schaufenster Wetzlarer Str. 1966

Weitere moderne Verkaufsräume...

...durch Firma Kost oHG Butzbach eröffnet
Wesentliche Erweiterung durch großzügige Planung
Butzbach - "Wer kaufen will, muß wählen können!" Nach diesem Motto wurde bei der Firma Kost oHG geplant und gebaut. Das Sortiment an Geräten für Küche, Haus und Bad hatte einen so breiten Raum eingenommen, dass der alte Verkaufsraum aus allen Nähten platzte. Jetzt hat sich vieles vorteilhaft geändert, der Kunde kann nun besser wählen und prüfen. In drei Etagen bietet sich die Ware nach Gruppen geordnet an.
Heinrich Kost und seine Ehefrau Emmi geb. Briegel führten schon in den zwanziger Jahren eine Spedition und Kohlengeschäft. Schwere Pferde zogen die Kohlenwagen durch unsere Stadt, Pferdewagen waren es auch, die die Speditionsgüter auslieferten. Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit waren die Devise. Damals wie heute versieht Seniorchef Heinrich Kost, der die 70 schon längst überschritten hat, seinen täglichen Dienst.
1938 kaufte Familie Kost das große Anwesen in der Wetzlarer Straße, dieser Komplex stand bisher unter keinem guten Stern.
Wie Herr Kost heute sagt: “Es musste hart gearbeitet werden.”. Man schaffte es. Der Krieg brachte noch einmal eine Stagnation, sein ältester Sohn Heinz Kost wurde Soldat, doch nach Beendigung des Krieges ging es wieder aufwärts. Frühzeitig hatte man erkannt, dass neben Kohle, auch das Heizöl als Brennstoff seinen Weg machen würde. So baute man im Jahre 1952 ein großes Lager für feste und flüssige Brennstoffe im Berghof. Zwei weitere Söhne hatten einen anderen Beruf erwählt, Heinrich Kost und sein ältester Sohn Heinz führten nun in einer oHG dass Geschäft gemeinsam .1960 wurde im Stammhaus Wetzlarer Straße ein Verkaufsgeschäft eröffnet vorerst hatte man an Öfen, und Herde gedacht, jedoch schnell vermehrte sich das Angebot an Dingen für Haus, Hof und Garten. Wer einen Ölofen hatte, brauchte einen Öltank, dann kam die Kühlschrankwelle. Ebenso hatte der große Boom der modernen Waschmaschine ihren Einzug gehalten. Mehr Kunden, mehr Auswahl und so kam es, dass der seitherige Verkaufsraum mit seinen 150 Quadratmetern sehr beengt war.

Ausstellung Wetzlarer Str. 1966

Nachdem man 1965 noch in der Nähe der alten Wetzlarer Straße einen großen Lagerplatz mit GIeisanschluß geschaffen hatte, wurde 1966 endgültig mit der Erweiterung der Geschäftsräume begonnen.
Von der Straßenfront bietet sich dem Besucher das gewohnte Bild, doch wer das Geschäft betritt, merkt die wesentliche Erweiterung. Der Verkaufsraum im Parterre wurde nach hinten mehr als doppelt vergrößert. Herde, Waschmaschinen, Kühlschränke und alles für Küche und Haushalt bietet sich an.
In der Tiefetage fand die Abteilung drei ihren Platz mit Heizung und Sanitär. In Kabinen eingebaut, sieht man Bade- und Duschwannen, Warmwasseranlagen, komplette Klosetteinrichtungen und vieles andere mehr. Einen breiten Raum hat man der Heizung gegeben. Neben Öfen für Kohle und Ö1, findet man moderne Heizkessel, verschiedene Ölbrenner und Klima-Anlagen. Neben der Lieferung für den Zentralheizungsbau wurde dem Unternehmen eine Montageabteilung angegliedert, so dass die Firma Kost heute mit eigenen Fachkräften einen Neu- und Altbau auf den modernsten Stand der Heiztechnik ausführen kann.
Eine breite Treppe führt zur ersten Etage. Hier findet man Geschenkartikel und Porzellan, ebenso Kleingeräte der Elektroindustrie und Lampen. Hier hat man neben dem hochwertigen Artikel auch an den kleinen Geldbeutel gedacht. Das Angebot umfasst modern bis antik. In der Abteilung Kunstgewerbe findet man Speere der Krieger aus Afrika und Vasen aus Indien, Artikel aus China und anderen Billigpreis-Ländern. Auf übersichtlichen Tischen zeigt man die Erzeugnisse der Porzellanindustrie. Marken wie “Seltmann”, “Arzbarg”, “Eschenbach” und andere Fabrikate bieten sich zum Kauf an. Bei dem großen, breiten Angebot haben die Inhaber wirklich nach dem Wort gehandelt: “Wer kaufen will, muß wählen können!".
Butzbacher Zeitung - Samstag/ Sonntag, 8./ 9. Oktober 1966

Ausstellung Wetzlarer Str. 1966

50. Geburtstag der Firma Kost

Aus kleinsten Anfängen zu heutiger Bedeutung entwickelt
Butzbach – Auf ein fünfzigjähriges Bestehen kann heute die Firma Kost zurückblicken. Aus kleinsten Anfängen heraus entwickelte sie sich in fünf Jahrzehnten zu ihrer heutigen Bedeutung. Und das war nur möglich, da die Firmeninhaber in vier Generationen die Zeichen der Zeit erkannten und sich den Erfordernissen der Gegenwart anpassten. Die Heizung- Sanitär Kost KG Bleichweg 9 wird heute von Hans-Joachim Kost geführt und präsentiert ein umfassendes Waren- und Dienstleistungsangebot, angefangen von Spedition,- Heizöl und Propangas über Herde, Öfen, Heizungs- und Sanitärbedarf, Ölfeuerungen bis hin zu Modellbau-Shop sowie CB- und UKW- Funk.
Die Firma Kost begann vor einem halben Jahrhundert am 1. Januar 1929 in einer Kohlenhandlung in der Griedeler Straße 45. Hinzu kamen eine Abteilung für pferdebespannten Fuhrbetrieb und ein Lastzug zum wechselweisen Einsatz für Fuhrbetrieb und Möbeltransport. Der Geschäftsumfang erfuhr bald eine solche Ausweitung, dass die beiden Inhaber 1936 beschlossen, die Firma zu teilen, zumal die räumlichen. Voraussetzungen in der Griedeler Straße inzwischen sehr beengt waren. 1938 fand die Firma Heinrich Kost ein geeignetes Geschäftsgebäude in der Wetzlarer Straße 20. Zu Kohlenhandel und Fuhrbetrieb kam als weiterer Betriebszweig die Bahnspedition. Jäh unterbrochen wurde die positive Aufwärtsentwicklung jedoch durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.
Nach der Währungsreform ging es langsam wieder aufwärts. 1960 wurde nach Umbau des Hauses in der Wetzlarer Straße ein Ladengeschäft für Öfen, Herde, Eisenwaren sowie Sanitär- und Heizungsbedarf eröffnet. Der älteste Sohn Heinz Kost bildete zusammen mit dem Vater eine offene Handelsgesellschaft. Zu dem Kohlenhandel kam als Folge der Weiterentwicklung auf dem Energiesektor der Handel und Transport von Heizöl und Propangas. Ein Öltanklager wurde erstellt und zum Entladen von Waggons und Beladen von Lastwagen ein Seilgreifbagger und vier Förderbänder angeschafft.

Bleichweg 1978

Nach dem Ausscheiden von Senior Heinrich Kost wurde die oHG in eine Kommandit- Gesellschaft umgewandelt. Komplementär war Heinz Kost, Kommanditisten seine vier Söhne. Zu dem ursprünglichen Handel mit Sanitär- und Heizungsbedarf kam eine Installationsabteilung, die sich immer mehr vergrößerte. Die langjährigen Bemühungen um ein Grundstück mit Gleisanschluß hatten 1966 Erfolg. Im Bleichweg wurden auf beiden Seiten der Straße durch Kauf und Tausch von Grundstücken ca. 8.000 qm Lagerplatz zusammengelegt, denn hier war der künftige Standort der Firma geplant. Am 1. Januar 1973 wurde die Sanitär- und Heizungstechnik als selbständige Firma dem ältesten Sohn Heinz-Günther Kost übereignet und schied damit aus der KG aus. Da sich das Kriegsleiden des Firmenchefs Heinz Kost zunehmend verschlechterte, übernahm der zweitälteste Sohn Hans-Joachim Kost die Geschäftsführung.
Freitag 3. Februar 1978

Ausstellung Bleichweg 1978